Der UPS-Mann klingelt und ja, es sind meine bestellten Drucke. Ich packe alles schön vorsichtig aus und komme sogleich aus dem Staunen nicht mehr raus. Selbst die Fotos, die ich vor wenigen Tagen noch intensiv am Monitor bearbeitet habe, überraschen mich. Fine-Art Drucke sind einfach lebendiger. Das ist natürlich emotionales Blabla... aber Farben, Auflösung, Oberfläche der Bilder sind einfach nicht mit dem üblichen 800x600 Pixel Zufallstreffer bei der Monitordartsellung im Internet vergleichbar. Gerät, Auflösung, Farbraum, kalibrierter Monitor...alles muss stimmen, damit eine Chance auf ein tolles Monitorerlebnis besteht. Ein sauber ausgeführter Druck hingegen, bringt Farben und Details schon mit. Das ist einfach eine andere Welt. Ich muss mich jetzt noch ein wenig an den Bildern satt sehen Und verlasse gleich den Monitor.
Am 15.06 von 18 bis 19 Uhr lade ich euch zur Vernissage meiner Ausstellung Tag & Nacht ein. Für alle ortsunkundigen Navigationsfans:
Domäne
Mühlenstraße 3
21379 Scharnebeck
Die Ausstellung wird anschließend bis zum 7.September im Rathaus am Markt in Scharnebeck zu sehen sein
Donnerstag, 7. Juni 2012
Samstag, 2. Juni 2012
Schwere Geburt - Neue Fotografen-Website
Das hier wird kurz und knackig. Nach langer Bastelei ist meine neue Website nun endlich mit Material befüllt. Die neue Struktur wird Stück für Stück um Fotografien erweitert und läßt sich wesentlich einfacher warten als die alte Website. Wer den Vergleich machen möchte, folgt einfach den Links:
Alte Website
Neue Website
Jetzt muss der Fotograf schnell weg! Er hat mit diesem "Projekt" zu tun:
Mein Dorf Scharnebeck, in der Nähe von Lüneburg, muss sich nun auch meine Bilder ansehen :-) Am 15.06. um 18.00 Uhr eröffne ich die kleine Fotoschau in der Domäne. Der Eintritt ist frei, so dass hier niemand eine billige Ausrede hat. Wir sehen uns...
Alte Website
Neue Website
Jetzt muss der Fotograf schnell weg! Er hat mit diesem "Projekt" zu tun:
Mein Dorf Scharnebeck, in der Nähe von Lüneburg, muss sich nun auch meine Bilder ansehen :-) Am 15.06. um 18.00 Uhr eröffne ich die kleine Fotoschau in der Domäne. Der Eintritt ist frei, so dass hier niemand eine billige Ausrede hat. Wir sehen uns...
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Samstag, 7. April 2012
Fotomotive neu sehen
Solange man als Fotograf nicht exklusiven Zutritt zu besonderen Orten erlangt, findet man sich oft in einer gestalterischen Sackgasse wieder. Ein berühmtes Gebäude, eine beeindruckende Landschaft, tausende Male zuvor unter ähnlichen Bedingungen fotografiert. "Totfotografiert" nennt es der Kenner beiläufig und verzichtet frustriert auf ein weiteres Abbild.
So versuche ich das Problem beim Fotografieren zu lösen:
1. Sich einen ersten Eindruck verschaffen und doch erst mit dem zweiten Eindruck fotografieren. Stürzt euch nicht auf das offensichtliche Motiv. Sucht nach der wirklichen Besonderheit, oder dem Detail das andere Übersehen.
2. Beweglich sein, einen anderen Standort suchen, sich vom dem Punkt lösen, der wahrscheinlich schon unzählige Menschen vorher zu einem Bild inspiriert hat.
Dazu braucht es oft nicht viel. Ganz nah, oder ungewohnt weit entfernt ergeben sich neue Bilder.
3. Das Wetter ist dein Freund. Nicht nur der blaueste Himmel und die wärmste Sonne schenken Gelegenheit für große Bilder. Nebel versteckt häßliche Details, Sturmwolken bauen Skulpturen,
Regen entvölkert Touristenplätze...
4. Farbe, Schwarz-Weiß oder irgendwo dazwischen:
Was in der Analogfotografie mit der Wahl des Films beeinflusst wird bedenkt man besser schon vor dem Druck auf den Auslöser. Dann passt das Motiv einfach besser zur späteren Bildbearbeitung.
Reduzierte Farben betonen Strukturen und Formen. Übersättigte Farben fahren Achterbahn mit unserer Wahrnehmung. Mit Bedacht eingesetzt können die entscheidenden Unterschiede in der Bildwirkung erreicht werden.
Das Gundprinzip ist einfach: Ich bewege mich weg vom ausgetretenen Pfad, halte im Strom inne oder nähere mich dem Motiv in einem großen Bogen.
Viel Erfolg beim Ausprobieren!
Petersdom bei Tage: Sättigung reduziert, Fisheye-Objektiv und keine Spur von klassischer Architekturfotografie, stürzende Linien und Verzerrung sind im Normalfall unerwünscht
Mühlenteich: künstlich, quadratisch unspektakulär - nicht so im Nebel!
So versuche ich das Problem beim Fotografieren zu lösen:
1. Sich einen ersten Eindruck verschaffen und doch erst mit dem zweiten Eindruck fotografieren. Stürzt euch nicht auf das offensichtliche Motiv. Sucht nach der wirklichen Besonderheit, oder dem Detail das andere Übersehen.
2. Beweglich sein, einen anderen Standort suchen, sich vom dem Punkt lösen, der wahrscheinlich schon unzählige Menschen vorher zu einem Bild inspiriert hat.
Dazu braucht es oft nicht viel. Ganz nah, oder ungewohnt weit entfernt ergeben sich neue Bilder.
3. Das Wetter ist dein Freund. Nicht nur der blaueste Himmel und die wärmste Sonne schenken Gelegenheit für große Bilder. Nebel versteckt häßliche Details, Sturmwolken bauen Skulpturen,
Regen entvölkert Touristenplätze...
4. Farbe, Schwarz-Weiß oder irgendwo dazwischen:
Was in der Analogfotografie mit der Wahl des Films beeinflusst wird bedenkt man besser schon vor dem Druck auf den Auslöser. Dann passt das Motiv einfach besser zur späteren Bildbearbeitung.
Reduzierte Farben betonen Strukturen und Formen. Übersättigte Farben fahren Achterbahn mit unserer Wahrnehmung. Mit Bedacht eingesetzt können die entscheidenden Unterschiede in der Bildwirkung erreicht werden.
Das Gundprinzip ist einfach: Ich bewege mich weg vom ausgetretenen Pfad, halte im Strom inne oder nähere mich dem Motiv in einem großen Bogen.
Viel Erfolg beim Ausprobieren!
Petersdom bei Tage: Sättigung reduziert, Fisheye-Objektiv und keine Spur von klassischer Architekturfotografie, stürzende Linien und Verzerrung sind im Normalfall unerwünscht
Mühlenteich: künstlich, quadratisch unspektakulär - nicht so im Nebel!
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Montag, 16. Januar 2012
Wintergrüße: Beauty Fotografie im Herbst ?
Mein erster Beitrag im Jahr, vielleicht etwas spät. Doch nicht zu spät für herzliche Grüße. Lasst es euch gut im jungen Jahr 2012 ergehen!
Im vergangenen Jahr konnte ich hier Hagebutten im Schnee vorzeigen. Daraus wird in diesem Winter nichts. Alles ist grau und nass. Was liegt da näher, als ein Griff in mein Fotoarchiv. Nach einer turbulenten Phase im November/Dezember habe ich nun die Zeit etwas Material aus dem Herbst zu präsentieren. In Faule Fotografen arbeiten länger hatte ich es angekündigt. Ein Fotoshooting im Oktober, ganz nach meinem Geschmack, eine freie Arbeit, ausgezeichnete Location direkt vor meiner Haustür (ja die Gegend um Lüneburg hat für Fotografen einiges zu bieten). Aufwändige Fotografie funktioniert natürlich nur mit einem guten Team. Die Crew bestand aus den beiden zauberhaften Schauspielschülerinnen Christine Gerstenberger und Lynne Eichhorst, der Stylistin Constanze Günther (www.be-fa-sh.de) und mir.
Hier im Ort gibt es einige historische Gebäude, die aus dem richtigen Winkel fotografiert kaum Spuren der Moderne preisgeben. Ideal für atmosphährische Bilder. Zwei Wochen Vorbereitung, ein paar Stunden Make-up und einige Stunden Shooting haben sich gelohnt. Im Einsatz waren wieder die Richter Studioblitze Star 250 und Star 500 zusammen mit einer Ladung Strom aus dem Tronix Explorer. Ich bin sehr glücklich mit den Ergebnissen und möchte mich noch einmal bei unserer kleinen Crew bedanken.
Hier nun die Fotos:
Models: Lynne Eichhorst, Christine Gerstenberger
Styling: Constanze Günther
Fotograf: Gunnar Lexow-Jörß
Im vergangenen Jahr konnte ich hier Hagebutten im Schnee vorzeigen. Daraus wird in diesem Winter nichts. Alles ist grau und nass. Was liegt da näher, als ein Griff in mein Fotoarchiv. Nach einer turbulenten Phase im November/Dezember habe ich nun die Zeit etwas Material aus dem Herbst zu präsentieren. In Faule Fotografen arbeiten länger hatte ich es angekündigt. Ein Fotoshooting im Oktober, ganz nach meinem Geschmack, eine freie Arbeit, ausgezeichnete Location direkt vor meiner Haustür (ja die Gegend um Lüneburg hat für Fotografen einiges zu bieten). Aufwändige Fotografie funktioniert natürlich nur mit einem guten Team. Die Crew bestand aus den beiden zauberhaften Schauspielschülerinnen Christine Gerstenberger und Lynne Eichhorst, der Stylistin Constanze Günther (www.be-fa-sh.de) und mir.
Hier im Ort gibt es einige historische Gebäude, die aus dem richtigen Winkel fotografiert kaum Spuren der Moderne preisgeben. Ideal für atmosphährische Bilder. Zwei Wochen Vorbereitung, ein paar Stunden Make-up und einige Stunden Shooting haben sich gelohnt. Im Einsatz waren wieder die Richter Studioblitze Star 250 und Star 500 zusammen mit einer Ladung Strom aus dem Tronix Explorer. Ich bin sehr glücklich mit den Ergebnissen und möchte mich noch einmal bei unserer kleinen Crew bedanken.
Hier nun die Fotos:
Models: Lynne Eichhorst, Christine Gerstenberger
Styling: Constanze Günther
Fotograf: Gunnar Lexow-Jörß
Mittwoch, 19. Oktober 2011
Vertraue keinem Monitor! Farbmanagement im Browser
Gerade überprüfe ich eine Html-Seite für meine Panorama Projekte, da wollen mir fast die Augen herausfallen. Die Browserfenster vom Firefox und dem Internetexplorer liegen schön nebeneinander und damit wird es klar. Farbmanagement sieht anders aus! Nicht nur die Hardware (kalibrierter Monitor) ist wichtig. Warum bitte ist das im Webbrowser so schwer umzusetzen? Man hat sich doch im Web mehr oder weniger auf sRGB geeinigt. Klickt doch die Katastrophe zur genaueren Betrachtung an:
Links der Firefox und auf der rechten Seite der Internetexplorer. Die Farbdarstellung im Internetexplorer hat sehr wenig mit dem zu tun, was ich in der Bildbearbeitung gesehen habe. Der IE ist offensichtlich ein noch größerer Feind des Fotografen als der sRGB Farbraum selbst. Mit der Dartsellung im Firefox kann ich gut leben. Ich weiß nicht wie es bei euch aussieht, meiner Arbeit kommt es recht nahe(so gut ein kleiner Farbraum es eben zuläßt). Ich dachte ich könnte den Internetexplorer irgendwann von meiner schwarzen Liste streichen. Nein so wird das nichts...
Links der Firefox und auf der rechten Seite der Internetexplorer. Die Farbdarstellung im Internetexplorer hat sehr wenig mit dem zu tun, was ich in der Bildbearbeitung gesehen habe. Der IE ist offensichtlich ein noch größerer Feind des Fotografen als der sRGB Farbraum selbst. Mit der Dartsellung im Firefox kann ich gut leben. Ich weiß nicht wie es bei euch aussieht, meiner Arbeit kommt es recht nahe(so gut ein kleiner Farbraum es eben zuläßt). Ich dachte ich könnte den Internetexplorer irgendwann von meiner schwarzen Liste streichen. Nein so wird das nichts...
Dienstag, 18. Oktober 2011
Bessere Fotos mit Polfilter - Ein sonniger Herbsttag auf Mecklenburger Seen
Zu den Impresionen von meinem grandiosen Nachmittag auf den Gewässern rund um Mirow gesellen sich ein paar Tips für Postkartenfeeling auf Landschaftsfotos.
Die Fotos hier entstanden mit einem Hoya HMC Polfilter in 58mm Durchmesser auf meinem Canon 50mm/1,4 Objektiv (großartig bei jeglicher Reportage, auch bei wenig Licht / auf Blende 2,0 geöffnet ein Traum für Portraits). Die ersten beiden Fotos zum Vergleich: Einmal mit, einmal ohne Polfilter vom etwa gleichen Standort aus in unterschiedliche Richtungen fotografiert.
Wer den blauen Himmel und die satte Vegetation auf eigenen Fotos haben möchte, ist hier genau richtig. Wie schon verraten, habe ich bei den meisten Aufnahmen einen Polfilter benutzt. Das ist aber nur die halbe Wahrheit, denn die erste Regel für strahlendes Himmelsblau ist es, mit der Sonne zu fotografieren. Die alte Binsenweisheit, nicht gegen das Licht zu fotografieren, stimmt hier. Was bei dogmatischer Auslegung nur eine sinnlose Einschränkung der Gestaltungsmittel ist, taugt allemal zur Daumenregel für leuchtende Farben und tolle Kontraste. Ohne zusätzlichen Polfilter mit der Sonne im Rücken oder leicht seitlich wird es klappen. Das funktioniert natürlich nicht nur bei Landschaften, auch Architekturaufnahmen und insbesondere Dämmerungs- und Nachtaufnahmen funktionieren so erstaunlich gut. Gerade um den Sonnenuntergang herum bildet sich das kräftigste Blau im Südosten bis Osten über dem Horizont. Wenn man die Wahl hat, sucht man sich also den dazu passenden Standpunkt. Der Aufwand lohnt sich! Wer jetzt noch mit einem Polfilter auf der Lieblingslinse anrückt, hat schon gewonnen. So ausgerüstet erzielt man die beste Wirkung bei einem schrägen Lichteinfall! Ich verzichte hier auf geschätzte Winkelangaben. Einmal probiert, hat man schnell den richtigen Dreh am Filter heraus. Die erste typische Anwendung für Polfilter ist das Entfernen von störenden Reflexen - sehr praktisch bei der Produktfotografie, Architektur (bei Glasscheiben z.B.) und in allerhand anderen Situationen. Manchmal lässt ein Polfilter störende Bildelemente wie von Zauberhand verschwinden (manchmal auch nicht). Wer's ausprobiert hat, wird es lieben! Mit ein wenig Übung und Erfahrung kann man die Ergebnisse schon vorhersehen. Es macht einfach Spaß. Die zweite typische Anwendung eines Polfilters sieht man in den folgenden Bildern. Zum Glück aller Fotografen ist das blaue Himmelslicht zu einem großen Teil polarisiert. Mit einer kleinen Drehung am Polfilter vor dem Objektiv sperren wir diesen Teil einfach aus. Folglich gelangt weniger Licht auf unsere Sensor/Film und das Blau wird schön kräftig, dunkel. Wie gemacht für eine bösartige Postkarte zum Beweis, dass es uns gerade viel besser geht als dem Empfänger der freundlichen Grüße. Wer seine Fotos jetzt hoffentlich im RAW-Format gespeichert hat, macht gleich noch ein wenig weiter. Vorsichtig wird an der Sättigung geschraubt und schon sind die Bonbon-Farben fertig. In ein paar Tagen wird der Herbst in voller Farbenpracht erstrahlen, also raus und fleißig Fotos einsammeln.
Mehr Wissen in diesem Wikipedia Artikel.
Die mecklenburger Seen werden im Herbst, wenn die Touristenströme versiegen, wieder zu einer stillen Welt, die man so meistens nur in fernen Gegenden vermutet. Du brauchst kein Flugzeug, kein Telefon, nur warme Klamotten und heiße Getränke...
Die Fotos hier entstanden mit einem Hoya HMC Polfilter in 58mm Durchmesser auf meinem Canon 50mm/1,4 Objektiv (großartig bei jeglicher Reportage, auch bei wenig Licht / auf Blende 2,0 geöffnet ein Traum für Portraits). Die ersten beiden Fotos zum Vergleich: Einmal mit, einmal ohne Polfilter vom etwa gleichen Standort aus in unterschiedliche Richtungen fotografiert.
Wer den blauen Himmel und die satte Vegetation auf eigenen Fotos haben möchte, ist hier genau richtig. Wie schon verraten, habe ich bei den meisten Aufnahmen einen Polfilter benutzt. Das ist aber nur die halbe Wahrheit, denn die erste Regel für strahlendes Himmelsblau ist es, mit der Sonne zu fotografieren. Die alte Binsenweisheit, nicht gegen das Licht zu fotografieren, stimmt hier. Was bei dogmatischer Auslegung nur eine sinnlose Einschränkung der Gestaltungsmittel ist, taugt allemal zur Daumenregel für leuchtende Farben und tolle Kontraste. Ohne zusätzlichen Polfilter mit der Sonne im Rücken oder leicht seitlich wird es klappen. Das funktioniert natürlich nicht nur bei Landschaften, auch Architekturaufnahmen und insbesondere Dämmerungs- und Nachtaufnahmen funktionieren so erstaunlich gut. Gerade um den Sonnenuntergang herum bildet sich das kräftigste Blau im Südosten bis Osten über dem Horizont. Wenn man die Wahl hat, sucht man sich also den dazu passenden Standpunkt. Der Aufwand lohnt sich! Wer jetzt noch mit einem Polfilter auf der Lieblingslinse anrückt, hat schon gewonnen. So ausgerüstet erzielt man die beste Wirkung bei einem schrägen Lichteinfall! Ich verzichte hier auf geschätzte Winkelangaben. Einmal probiert, hat man schnell den richtigen Dreh am Filter heraus. Die erste typische Anwendung für Polfilter ist das Entfernen von störenden Reflexen - sehr praktisch bei der Produktfotografie, Architektur (bei Glasscheiben z.B.) und in allerhand anderen Situationen. Manchmal lässt ein Polfilter störende Bildelemente wie von Zauberhand verschwinden (manchmal auch nicht). Wer's ausprobiert hat, wird es lieben! Mit ein wenig Übung und Erfahrung kann man die Ergebnisse schon vorhersehen. Es macht einfach Spaß. Die zweite typische Anwendung eines Polfilters sieht man in den folgenden Bildern. Zum Glück aller Fotografen ist das blaue Himmelslicht zu einem großen Teil polarisiert. Mit einer kleinen Drehung am Polfilter vor dem Objektiv sperren wir diesen Teil einfach aus. Folglich gelangt weniger Licht auf unsere Sensor/Film und das Blau wird schön kräftig, dunkel. Wie gemacht für eine bösartige Postkarte zum Beweis, dass es uns gerade viel besser geht als dem Empfänger der freundlichen Grüße. Wer seine Fotos jetzt hoffentlich im RAW-Format gespeichert hat, macht gleich noch ein wenig weiter. Vorsichtig wird an der Sättigung geschraubt und schon sind die Bonbon-Farben fertig. In ein paar Tagen wird der Herbst in voller Farbenpracht erstrahlen, also raus und fleißig Fotos einsammeln.
Mehr Wissen in diesem Wikipedia Artikel.
Die mecklenburger Seen werden im Herbst, wenn die Touristenströme versiegen, wieder zu einer stillen Welt, die man so meistens nur in fernen Gegenden vermutet. Du brauchst kein Flugzeug, kein Telefon, nur warme Klamotten und heiße Getränke...
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Freitag, 23. September 2011
Faule Fotografen arbeiten länger!
Um meine Fotos in Zukunft schneller an den Kunden zu bringen, probiere ich auf meiner neuen Website so ein Shopdingens aus. Das Konzept der Website habe ich gleich so angelegt, dass ich den Shop problemlos integrieren kann. Und jawoll, der erste Auftrag ist in die Shopgalerie hochgeladen und wartet auf Bestellungen. Also Leute fleißig Fotos in den Warenkorb legen! Eine Galerie mit freien Arbeiten ist in Vorbereitung.
Meiner neuen Fotografen-Website fehlt leider noch das Herzstück. Die Zusammenstellung der Fotografien für das Portfolio gestaltet sich schwierig. Zuviel altes Bildmaterial möchte ich nicht benutzen, auch wenn ich mir viele der Fotos heute noch gern ansehe. Es rächt sich nun, dass ich mir das Einverständnis von Portrait-Kunden nur selten sofort geben lasse. Das muss also besser werden. Ja ich gelobe es, ich werde mich besser organisieren. Jeder, der in Hobby oder Beruf Personenfotografie betreibt, darf sich das zu Herzen nehmen. Ihr müsst dann auch nicht, wie ich, abends länger arbeiten, um ein Model-Release von Kunden zu ergattern, die ihr vor Ewigkeiten fotografiert habt und jetzt mit Dingen belästigt, die ihr schon längst hättet erledigen können. Satzende und Luftholen! Step by Step sammle ich das Material und werde in Kürze das Portfolio mit Mustern gefüllt haben. Aktuell ist auch spezielles Shooting in Planung. Mehr Geheimnisse verrate ich nicht. Nur eine Vorschau auf die Location habe ich mitgebracht.
Meiner neuen Fotografen-Website fehlt leider noch das Herzstück. Die Zusammenstellung der Fotografien für das Portfolio gestaltet sich schwierig. Zuviel altes Bildmaterial möchte ich nicht benutzen, auch wenn ich mir viele der Fotos heute noch gern ansehe. Es rächt sich nun, dass ich mir das Einverständnis von Portrait-Kunden nur selten sofort geben lasse. Das muss also besser werden. Ja ich gelobe es, ich werde mich besser organisieren. Jeder, der in Hobby oder Beruf Personenfotografie betreibt, darf sich das zu Herzen nehmen. Ihr müsst dann auch nicht, wie ich, abends länger arbeiten, um ein Model-Release von Kunden zu ergattern, die ihr vor Ewigkeiten fotografiert habt und jetzt mit Dingen belästigt, die ihr schon längst hättet erledigen können. Satzende und Luftholen! Step by Step sammle ich das Material und werde in Kürze das Portfolio mit Mustern gefüllt haben. Aktuell ist auch spezielles Shooting in Planung. Mehr Geheimnisse verrate ich nicht. Nur eine Vorschau auf die Location habe ich mitgebracht.
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Freitag, 2. September 2011
Lüneburger Marktplatz - Die Welt ist klein...
sagt eine häufig zu hörende Phrase. Wem sie manchmal über den Kopf wächst, dem kann ich helfen. Mit einem "Little Planet" - dem kleinen Planeten. Die auch als stereografische Projektion bezeichnete Methode ist eine gelegentlich von Panoramafotografen genutzte Neuberechnung der Pixel eines sphärischen 360°x180° Panoramas.
Am Ende wird Deine Welt so klein. Du hast alles im Blick und musst aufpassen nicht herunterzufallen.
Ein "Little Planet" ist immer ein Hingucker, der zum Entdecken einlädt. Damit läßt er sich hervorragend in Werbedrucken und zur Raumgestaltung einsetzen. Wir sehen uns, denn die Welt ist klein!
Mein Foto vom Lüneburger Marktplatz aus dem August-Beitrag in stereografischer Projektion.
Am Ende wird Deine Welt so klein. Du hast alles im Blick und musst aufpassen nicht herunterzufallen.
Ein "Little Planet" ist immer ein Hingucker, der zum Entdecken einlädt. Damit läßt er sich hervorragend in Werbedrucken und zur Raumgestaltung einsetzen. Wir sehen uns, denn die Welt ist klein!
Mein Foto vom Lüneburger Marktplatz aus dem August-Beitrag in stereografischer Projektion.
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Donnerstag, 1. September 2011
Outdoor-Fotografie in der Lüneburger Heide
Manche Dinge müssen einfach klappen! Dieser Fotojob gehörte wohl auch dazu. Vor Weihnachten bekomme ich einen Anruf. Eine junge Frau möchte ein Fotoshooting für die Familie zusammen mit ein paar Bildern verschenken. Super! Genau mein Ding. Wann wollen wir fotografieren? Wir einigen uns auf einen Termin im Frühjahr. Gut, das ist nicht optimal aber kommt häufig vor. Ich hatte ein sehr nettes Telefongespräch und bin guter Dinge. Mal sehen, was daraus wird. Im Frühjahr telefonieren wir und besprechen erste Details. Nur mit dem Fototermin will es nicht recht funktionieren. Am Ende wird es August im regenreichsten Sommer seit ich denken kann. Das Wetter spielt verrückt und ich bange um den Termin. Einen Tag vorher ist wettertechnisch noch alles möglich. Am Fototag packe ich mißtrauisch Kamera, Blitze und Stative während die Sonne ohne Pause scheint. Bis ich an unserem Treffpunkt in der Lüneburger Heide ankomme, werde ich im Auto weiter gebrutzelt. Und dann läuft es irgendwie. Vor meinen Augen und meiner Kamera spielt sich ein kleines, entspanntes Chaos ab. Ich führe ein wenig Regie, nicht zuviel. Die Stimmung gefällt mir, da halte ich mich einfach etwas zurück. Das Licht wird zum Ende des Shootings zu meiner Freude noch besser. Zum Aufhellen habe ich einen Richter Studioblitz mit kleiner Softbox am Tronix Explorer Akkupack. Diese Kombination verrichtet klaglos ihren Dienst und hilft mir bei dem intensiven Sonnenlicht nicht die Balance zu verlieren. Am Ende haben wir tolle Fotos und der Nachmittag hat richtig Spaß gemacht. Vielen Dank für dieses Erlebnis!
Wozu ein Fisheye Objektiv gut sein kann
Diskussion unter Geschwistern
Wozu ein Fisheye Objektiv gut sein kann
Diskussion unter Geschwistern
Freitag, 12. August 2011
Neue Panoramafotografie: Lüneburg und Korrö
Nunja, ganz neu ist das nicht, aber neu auf der Website www.panoramaxvision.com. Ich habe mir etwas Zeit genommen und zwei Panoramen zur Liste unserer Referenzfotografien hinzugefügt.
Lüneburg Für das lüneburger Foto musste ich ordentliche frieren, Regen und Wind bei 4 Grad Celsius hatten mich fast zum Aufgeben gezwungen. Im zweiten Anlauf, nach einem eiskalten Regenschauer, hatte ich das Panorama doch im Kasten. Am Ende hat es sich gelohnt: Kunstlicht + Wasser = Farbenpracht.
Korrö haben einige Kunden schon als Teil unserer Präsentationen gesehen. Jetzt habe ich die großen Fotografien noch einmmal überarbeitet und mit etwas Kompression versehen. Leider wären die Ladezeiten sonst unerträglich.
Beide Fotos als interaktives Panorama gibt es wie oben erwähnt auf www.panoramaxvision.com.
Lüneburg Für das lüneburger Foto musste ich ordentliche frieren, Regen und Wind bei 4 Grad Celsius hatten mich fast zum Aufgeben gezwungen. Im zweiten Anlauf, nach einem eiskalten Regenschauer, hatte ich das Panorama doch im Kasten. Am Ende hat es sich gelohnt: Kunstlicht + Wasser = Farbenpracht.
Korrö haben einige Kunden schon als Teil unserer Präsentationen gesehen. Jetzt habe ich die großen Fotografien noch einmmal überarbeitet und mit etwas Kompression versehen. Leider wären die Ladezeiten sonst unerträglich.
Beide Fotos als interaktives Panorama gibt es wie oben erwähnt auf www.panoramaxvision.com.
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