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Freitag, 24. August 2012

Styling Images | Photoshop Tutorial (+free Wallpaper)

Fotograf Lüneburg GLJ Porsche Tutorial

Vor einigen Tagen in Prag konnte ich dieses recht seltsames Fahrzeug betrachten. Ein goldener Porsche in der "Goldenen Stadt". Ist das ein Scherz des Besitzers oder doch pure Show? Egal, in einer freien Sekunde mache ich dieses Bild bevor die nächste Menschentraube mit iPad, Smartphone und sonstigen Kameras zur Fotosession stürzt. Als Wallpaper gibt's das Bild am Ende des Beitrages :-). Zum Hochglanz-Poster hat es mein Foto mit den geparkten Spiegeln leider nicht geschafft. Für ein paar grundlegende Techniken der Bildbearbeitung ist es aber doch nützlich. Es geht also in erster Linie um die Technik, nicht so sehr um den Stil. Und so sah das Foto vor der Bearbeitung aus:

Fotograf Lüneburg GLJ Porsche Tutorial

Fotograf Lüneburg GLJ Porsche Tutorial


1) Raw-Konvertierung:
Hier habe ich nur Grundeinstellungen geändert. Während der Aufnahme war der Himmel bedeckt und sorgte für diffuses Licht. Das sind recht gute Voraussetzungen für das Fotografieren stark reflektierender Flächen. Nur die Sättigung ist relativ gering. Ein paar kleine Änderungen machen das Foto lebendiger und kontrastreicher. Sättigung und Schwarzlevel haben den größten Einfluss.

Fotograf Lüneburg GLJ Porsche Tutorial

Fotograf Lüneburg GLJ Porsche Tutorial

Fotograf Lüneburg GLJ Porsche Tutorial

2) Nachbelichten und Abwedeln
Die Hintergrundebene mit dem Foto wird zunächst dupliziert. In dieser neuen Ebene arbeite ich dann.
Um den Glanzeffekt auf der Oberfläche intensiver darzustellen, werden die Tiefen Nachbelichtet und die Lichter Abgewedelt. Ich benutze hier Werkzeugspitzen, die zu der Größe der Details passen und eine weiche Kante haben. Man darf mit gutem Gewissen etwas experimentieren. Hat man zuviel Kontrast erzeugt nutzt man für Korrekturen das Protokoll, die Ebenendeckkraft oder beginnt mit der ursprünglichen Ebene einfach neu.

Fotograf Lüneburg GLJ Porsche Tutorial

Fotograf Lüneburg GLJ Porsche Tutorial



3) Räder aufhellen
Weil die Kontur der Reifen kaum zu erkennen ist, wähle ich die Reifen mit dem Ellipsenwerkzeug mit einem weichen Rand (30 px) aus und erstelle mit aktivierter Auswahl eine Einstelleben mit Gradationskurve. Die Kurve stelle ich so ein, dass die Reifen, Felgen und Bremsscheiben etwas besser zu erkennen sind.

Auswahlwerkzeug
Fotograf Lüneburg GLJ Porsche Tutorial

Hilfslinien erleichtern die Arbeit
Fotograf Lüneburg GLJ Porsche Tutorial

Einstellebene für Gradationskurve erstellen
Fotograf Lüneburg GLJ Porsche Tutorial

Vorher/Nachher
Fotograf Lüneburg GLJ Porsche Tutorial

4) Filter Hochpass
Für diesen Schritt dupliziere ich die im Schritt 2 bearbeitete Ebene (Strg+J) und lege sie im Ebenenfenster als oberste Ebene ab.
Ich möchte Kanten und Details noch stärker betonen. Dazu benutze ich aus dem Filtermenü den Hochpass. Die Einstellung erfolgt nach Sicht. Ich möchte keinen Heiligenschein um die Konturen erzeugen, deshalb bleibt es bei einer moderaten Einstellung von etwa 10px. Anschließend wähle ich im Ebenemodus "Hartes Licht". Andere Ebenenmodi sind ebenfalls geeignet je nach gewünschtem Effekt kann man hier wieder etwas herumprobieren.
Mit Hilfe einer neu erzeugten Ebenenmaske entferne ich die Detailbetonung im Hintergund und Vordergund. Nur mein Hauptobjekt und ein wenig Boden in der Nähe des Fahrzeuges bleiben unverändert. Die nicht gewünschten Bereiche werden dazu einfach in der aktivierten Maske mit dem Pinsel schwarz gemalt. Mit weißem Pinsel kann man die unwirksamen(abgedecken) Bereiche der Einstellebene wieder aktivieren. Ein kleiner Rahmen um das Icon im Ebenefenster zeigt dabei an, ob gerade die Pixel der Ebene oder die Maske bearbeitet werden. Möchte man wechseln, klickt man einfach das entsprechende Symbol an.

Hochpass
Fotograf Lüneburg GLJ Porsche Tutorial

Ebenenmodus "Hartes Licht"
Fotograf Lüneburg GLJ Porsche Tutorial

Ebenenmaske erstellen und bearbeiten
Fotograf Lüneburg GLJ Porsche Tutorial

1. Foto ohne Hochpass + Hartes Licht
2. Foto Hochpass + Hartes Licht
Fotograf Lüneburg GLJ Porsche Tutorial

5)Straße abdunkeln
Ich lege erneut eine Einstellebene mit einer Gradationskurve an. Hier verändere ich die Kurve bis die Starße auf dem Foto sehr dunkel erscheint.
Mit dem Schwarzen Pinsel(große Werkzeugspitze) entferne ich die dunkle Einstellung vom Hintergrund und dem Fahrzeug. Korrekturen kann ich wieder mit dem Wechsel der Pinselfarbe auf Weiß durchführen.

Straße abdunkeln
Fotograf Lüneburg GLJ Porsche Tutorial

6)Hintergrund aufhellen
Genau wie im Schritt 5 lege ich eine Einstellebene mit Gradationskurve an. Die Kurve wird so eingestellt, dass der Hintergrund heller wird. Mit dem schwarzen Pinsel entferne ich die Einstellung diesmal vom Fotobereich mit der Straße und dem Porsche.

Hintergrund heller
Fotograf Lüneburg GLJ Porsche Tutorial


7)Finale Einstellungen + Sättigung
Durch Änderungen der Deckkraft verändere ich die Wirkung der einzelnen Ebenen.
Die dunkle Straße bekommt dabei etwas weniger Deckkraft. Der Rest bleibt. Im letzten Schritt erhöhe ich die Sättigung für den Hintergrund und das Auto. Die Vorgehensweise ist bereits aus den Punkten 5 & 6 bekannt. Ich erzeuge eine Einstellebene für die Sättigung und erhöhe das Niveau. Mit dem Schwarzen Pinsel und reduzierter Deckkraft vermindere ich die soeben angehobene Sättigung im Bereich der Straße teilweise und im Bereich der Scheiben komplett. Damit ist das Styling dieses Fotos abgeschlossen.

Sättigung
Fotograf Lüneburg GLJ Porsche Tutorial

8)Nachricht an mich:
Sensorflecken entfernst du besser, bevor du mit der eigentlichen Bearbeitung beginnst:-). Da ich "nur" ein kleines Tutorial schreiben wollte habe ich das leider vergessen und muss im fertigen Bild retuschieren :-(

Goldener Porsche Wallpaper Download

Das nächste Glitzerbild wartet auf Dich. Viel Erfolg!



Donnerstag, 7. Juni 2012

Fast wie zu Weihnachten - Fotos für meine Ausstellung

Der UPS-Mann klingelt und ja, es sind meine bestellten Drucke. Ich packe alles schön vorsichtig aus und komme sogleich aus dem Staunen nicht mehr raus. Selbst die Fotos, die ich vor wenigen Tagen noch intensiv am Monitor bearbeitet habe, überraschen mich. Fine-Art Drucke sind einfach lebendiger. Das ist natürlich emotionales Blabla... aber Farben, Auflösung, Oberfläche der Bilder sind einfach nicht mit dem üblichen 800x600 Pixel Zufallstreffer bei der Monitordartsellung im Internet vergleichbar. Gerät, Auflösung, Farbraum, kalibrierter Monitor...alles muss stimmen, damit eine Chance auf ein tolles Monitorerlebnis besteht. Ein sauber ausgeführter Druck hingegen, bringt Farben und Details schon mit. Das ist einfach eine andere Welt. Ich muss mich jetzt noch ein wenig an den Bildern satt sehen Und verlasse gleich den Monitor.

Am 15.06 von 18 bis 19 Uhr lade ich euch zur Vernissage meiner Ausstellung Tag & Nacht ein. Für alle ortsunkundigen Navigationsfans:
Domäne
Mühlenstraße 3
21379 Scharnebeck

Die Ausstellung wird anschließend bis zum 7.September im Rathaus am Markt in Scharnebeck zu sehen sein

Samstag, 2. Juni 2012

Schwere Geburt - Neue Fotografen-Website

Das hier wird kurz und knackig. Nach langer Bastelei ist meine neue Website nun endlich mit Material befüllt. Die neue Struktur wird Stück für Stück um Fotografien erweitert und läßt sich wesentlich einfacher warten als die alte Website. Wer den Vergleich machen möchte, folgt einfach den Links:
Alte Website
Neue Website

Jetzt muss der Fotograf schnell weg! Er hat mit diesem "Projekt" zu tun:

Mein Dorf Scharnebeck, in der Nähe von Lüneburg, muss sich nun auch meine Bilder ansehen :-) Am 15.06. um 18.00 Uhr eröffne ich die kleine Fotoschau in der Domäne. Der Eintritt ist frei, so dass hier niemand eine billige Ausrede hat. Wir sehen uns...

Samstag, 7. April 2012

Fotomotive neu sehen

Solange man als Fotograf nicht exklusiven Zutritt zu besonderen Orten erlangt, findet man sich oft in einer gestalterischen Sackgasse wieder. Ein berühmtes Gebäude, eine beeindruckende Landschaft, tausende Male zuvor unter ähnlichen Bedingungen fotografiert. "Totfotografiert" nennt es der Kenner beiläufig und verzichtet frustriert auf ein weiteres Abbild.

So versuche ich das Problem beim Fotografieren zu lösen:

1. Sich einen ersten Eindruck verschaffen und doch erst mit dem zweiten Eindruck fotografieren. Stürzt euch nicht auf das offensichtliche Motiv. Sucht nach der wirklichen Besonderheit, oder dem Detail das andere Übersehen.

2. Beweglich sein, einen anderen Standort suchen, sich vom dem Punkt lösen, der wahrscheinlich schon unzählige Menschen vorher zu einem Bild inspiriert hat.
Dazu braucht es oft nicht viel. Ganz nah, oder ungewohnt weit entfernt ergeben sich neue Bilder.

3. Das Wetter ist dein Freund. Nicht nur der blaueste Himmel und die wärmste Sonne schenken Gelegenheit für große Bilder. Nebel versteckt häßliche Details, Sturmwolken bauen Skulpturen,
Regen entvölkert Touristenplätze...

4. Farbe, Schwarz-Weiß oder irgendwo dazwischen:
Was in der Analogfotografie mit der Wahl des Films beeinflusst wird bedenkt man besser schon vor dem Druck auf den Auslöser. Dann passt das Motiv einfach besser zur späteren Bildbearbeitung.
Reduzierte Farben betonen Strukturen und Formen. Übersättigte Farben fahren Achterbahn mit unserer Wahrnehmung. Mit Bedacht eingesetzt können die entscheidenden Unterschiede in der Bildwirkung erreicht werden.

Das Gundprinzip ist einfach: Ich bewege mich weg vom ausgetretenen Pfad, halte im Strom inne oder nähere mich dem Motiv in einem großen Bogen.

Viel Erfolg beim Ausprobieren!

Petersdom bei Tage: Sättigung reduziert, Fisheye-Objektiv und keine Spur von klassischer Architekturfotografie, stürzende Linien und Verzerrung sind im Normalfall unerwünscht

Mühlenteich: künstlich, quadratisch unspektakulär - nicht so im Nebel!

Montag, 16. Januar 2012

Wintergrüße: Beauty Fotografie im Herbst ?

Mein erster Beitrag im Jahr, vielleicht etwas spät. Doch nicht zu spät für herzliche Grüße. Lasst es euch gut im jungen Jahr 2012 ergehen!
Im vergangenen Jahr konnte ich hier Hagebutten im Schnee vorzeigen. Daraus wird in diesem Winter nichts. Alles ist grau und nass. Was liegt da näher, als ein Griff in mein Fotoarchiv. Nach einer turbulenten Phase im November/Dezember habe ich nun die Zeit etwas Material aus dem Herbst zu präsentieren. In Faule Fotografen arbeiten länger hatte ich es angekündigt. Ein Fotoshooting im Oktober, ganz nach meinem Geschmack, eine freie Arbeit, ausgezeichnete Location direkt vor meiner Haustür (ja die Gegend um Lüneburg hat für Fotografen einiges zu bieten). Aufwändige Fotografie funktioniert natürlich nur mit einem guten Team. Die Crew bestand aus den beiden zauberhaften Schauspielschülerinnen Christine Gerstenberger und Lynne Eichhorst, der Stylistin Constanze Günther (www.be-fa-sh.de) und mir.
Hier im Ort gibt es einige historische Gebäude, die aus dem richtigen Winkel fotografiert kaum Spuren der Moderne preisgeben. Ideal für atmosphährische Bilder. Zwei Wochen Vorbereitung, ein paar Stunden Make-up und einige Stunden Shooting haben sich gelohnt. Im Einsatz waren wieder die Richter Studioblitze Star 250 und Star 500 zusammen mit einer Ladung Strom aus dem Tronix Explorer. Ich bin sehr glücklich mit den Ergebnissen und möchte mich noch einmal bei unserer kleinen Crew bedanken.
Hier nun die Fotos:


Fotograf Lüneburg





Models: Lynne Eichhorst, Christine Gerstenberger
Styling: Constanze Günther
Fotograf: Gunnar Lexow-Jörß

Mittwoch, 19. Oktober 2011

Vertraue keinem Monitor! Farbmanagement im Browser

Gerade überprüfe ich eine Html-Seite für meine Panorama Projekte, da wollen mir fast die Augen herausfallen. Die Browserfenster vom Firefox und dem Internetexplorer liegen schön nebeneinander und damit wird es klar. Farbmanagement sieht anders aus! Nicht nur die Hardware (kalibrierter Monitor) ist wichtig. Warum bitte ist das im Webbrowser so schwer umzusetzen? Man hat sich doch im Web mehr oder weniger auf sRGB geeinigt. Klickt doch die Katastrophe zur genaueren Betrachtung an:




Links der Firefox und auf der rechten Seite der Internetexplorer. Die Farbdarstellung im Internetexplorer hat sehr wenig mit dem zu tun, was ich in der Bildbearbeitung gesehen habe. Der IE ist offensichtlich ein noch größerer Feind des Fotografen als der sRGB Farbraum selbst. Mit der Dartsellung im Firefox kann ich gut leben. Ich weiß nicht wie es bei euch aussieht, meiner Arbeit kommt es recht nahe(so gut ein kleiner Farbraum es eben zuläßt). Ich dachte ich könnte den Internetexplorer irgendwann von meiner schwarzen Liste streichen. Nein so wird das nichts...

Dienstag, 18. Oktober 2011

Bessere Fotos mit Polfilter - Ein sonniger Herbsttag auf Mecklenburger Seen

Zu den Impresionen von meinem grandiosen Nachmittag auf den Gewässern rund um Mirow gesellen sich ein paar Tips für Postkartenfeeling auf Landschaftsfotos.

Die Fotos hier entstanden mit einem Hoya HMC Polfilter in 58mm Durchmesser auf meinem Canon 50mm/1,4 Objektiv (großartig bei jeglicher Reportage, auch bei wenig Licht / auf Blende 2,0 geöffnet ein Traum für Portraits). Die ersten beiden Fotos zum Vergleich: Einmal mit, einmal ohne Polfilter vom etwa gleichen Standort aus in unterschiedliche Richtungen fotografiert.



Wer den blauen Himmel und die satte Vegetation auf eigenen Fotos haben möchte, ist hier genau richtig. Wie schon verraten, habe ich bei den meisten Aufnahmen einen Polfilter benutzt. Das ist aber nur die halbe Wahrheit, denn die erste Regel für strahlendes Himmelsblau ist es, mit der Sonne zu fotografieren. Die alte Binsenweisheit, nicht gegen das Licht zu fotografieren, stimmt hier. Was bei dogmatischer Auslegung nur eine sinnlose Einschränkung der Gestaltungsmittel ist, taugt allemal zur Daumenregel für leuchtende Farben und tolle Kontraste. Ohne zusätzlichen Polfilter mit der Sonne im Rücken oder leicht seitlich wird es klappen. Das funktioniert natürlich nicht nur bei Landschaften, auch Architekturaufnahmen und insbesondere Dämmerungs- und Nachtaufnahmen funktionieren so erstaunlich gut. Gerade um den Sonnenuntergang herum bildet sich das kräftigste Blau im Südosten bis Osten über dem Horizont. Wenn man die Wahl hat, sucht man sich also den dazu passenden Standpunkt. Der Aufwand lohnt sich! Wer jetzt noch mit einem Polfilter auf der Lieblingslinse anrückt, hat schon gewonnen. So ausgerüstet erzielt man die beste Wirkung bei einem schrägen Lichteinfall! Ich verzichte hier auf geschätzte Winkelangaben. Einmal probiert, hat man schnell den richtigen Dreh am Filter heraus. Die erste typische Anwendung für Polfilter ist das Entfernen von störenden Reflexen - sehr praktisch bei der Produktfotografie, Architektur (bei Glasscheiben z.B.) und in allerhand anderen Situationen. Manchmal lässt ein Polfilter störende Bildelemente wie von Zauberhand verschwinden (manchmal auch nicht). Wer's ausprobiert hat, wird es lieben! Mit ein wenig Übung und Erfahrung kann man die Ergebnisse schon vorhersehen. Es macht einfach Spaß. Die zweite typische Anwendung eines Polfilters sieht man in den folgenden Bildern. Zum Glück aller Fotografen ist das blaue Himmelslicht zu einem großen Teil polarisiert. Mit einer kleinen Drehung am Polfilter vor dem Objektiv sperren wir diesen Teil einfach aus. Folglich gelangt weniger Licht auf unsere Sensor/Film und das Blau wird schön kräftig, dunkel. Wie gemacht für eine bösartige Postkarte zum Beweis, dass es uns gerade viel besser geht als dem Empfänger der freundlichen Grüße. Wer seine Fotos jetzt hoffentlich im RAW-Format gespeichert hat, macht gleich noch ein wenig weiter. Vorsichtig wird an der Sättigung geschraubt und schon sind die Bonbon-Farben fertig. In ein paar Tagen wird der Herbst in voller Farbenpracht erstrahlen, also raus und fleißig Fotos einsammeln.
Mehr Wissen in diesem Wikipedia Artikel.




Die mecklenburger Seen werden im Herbst, wenn die Touristenströme versiegen, wieder zu einer stillen Welt, die man so meistens nur in fernen Gegenden vermutet. Du brauchst kein Flugzeug, kein Telefon, nur warme Klamotten und heiße Getränke...

Freitag, 23. September 2011

Faule Fotografen arbeiten länger!

Um meine Fotos in Zukunft schneller an den Kunden zu bringen, probiere ich auf meiner neuen Website so ein Shopdingens aus. Das Konzept der Website habe ich gleich so angelegt, dass ich den Shop problemlos integrieren kann. Und jawoll, der erste Auftrag ist in die Shopgalerie hochgeladen und wartet auf Bestellungen. Also Leute fleißig Fotos in den Warenkorb legen! Eine Galerie mit freien Arbeiten ist in Vorbereitung.
Meiner neuen Fotografen-Website fehlt leider noch das Herzstück. Die Zusammenstellung der Fotografien für das Portfolio gestaltet sich schwierig. Zuviel altes Bildmaterial möchte ich nicht benutzen, auch wenn ich mir viele der Fotos heute noch gern ansehe. Es rächt sich nun, dass ich mir das Einverständnis von Portrait-Kunden nur selten sofort geben lasse. Das muss also besser werden. Ja ich gelobe es, ich werde mich besser organisieren. Jeder, der in Hobby oder Beruf Personenfotografie betreibt, darf sich das zu Herzen nehmen. Ihr müsst dann auch nicht, wie ich, abends länger arbeiten, um ein Model-Release von Kunden zu ergattern, die ihr vor Ewigkeiten fotografiert habt und jetzt mit Dingen belästigt, die ihr schon längst hättet erledigen können. Satzende und Luftholen! Step by Step sammle ich das Material und werde in Kürze das Portfolio mit Mustern gefüllt haben. Aktuell ist auch spezielles Shooting in Planung. Mehr Geheimnisse verrate ich nicht. Nur eine Vorschau auf die Location habe ich mitgebracht.

Freitag, 2. September 2011

Lüneburger Marktplatz - Die Welt ist klein...

sagt eine häufig zu hörende Phrase. Wem sie manchmal über den Kopf wächst, dem kann ich helfen. Mit einem "Little Planet" - dem kleinen Planeten. Die auch als stereografische Projektion bezeichnete Methode ist eine gelegentlich von Panoramafotografen genutzte Neuberechnung der Pixel eines sphärischen 360°x180° Panoramas.
Am Ende wird Deine Welt so klein. Du hast alles im Blick und musst aufpassen nicht herunterzufallen.
Ein "Little Planet" ist immer ein Hingucker, der zum Entdecken einlädt. Damit läßt er sich hervorragend in Werbedrucken und zur Raumgestaltung einsetzen. Wir sehen uns, denn die Welt ist klein!

Mein Foto vom Lüneburger Marktplatz aus dem August-Beitrag in stereografischer Projektion.

Panorama Fotograf Lüneburg

Donnerstag, 1. September 2011

Outdoor-Fotografie in der Lüneburger Heide

Manche Dinge müssen einfach klappen! Dieser Fotojob gehörte wohl auch dazu. Vor Weihnachten bekomme ich einen Anruf. Eine junge Frau möchte ein Fotoshooting für die Familie zusammen mit ein paar Bildern verschenken. Super! Genau mein Ding. Wann wollen wir fotografieren? Wir einigen uns auf einen Termin im Frühjahr. Gut, das ist nicht optimal aber kommt häufig vor. Ich hatte ein sehr nettes Telefongespräch und bin guter Dinge. Mal sehen, was daraus wird. Im Frühjahr telefonieren wir und besprechen erste Details. Nur mit dem Fototermin will es nicht recht funktionieren. Am Ende wird es August im regenreichsten Sommer seit ich denken kann. Das Wetter spielt verrückt und ich bange um den Termin. Einen Tag vorher ist wettertechnisch noch alles möglich. Am Fototag packe ich mißtrauisch Kamera, Blitze und Stative während die Sonne ohne Pause scheint. Bis ich an unserem Treffpunkt in der Lüneburger Heide ankomme, werde ich im Auto weiter gebrutzelt. Und dann läuft es irgendwie. Vor meinen Augen und meiner Kamera spielt sich ein kleines, entspanntes Chaos ab. Ich führe ein wenig Regie, nicht zuviel. Die Stimmung gefällt mir, da halte ich mich einfach etwas zurück. Das Licht wird zum Ende des Shootings zu meiner Freude noch besser. Zum Aufhellen habe ich einen Richter Studioblitz mit kleiner Softbox am Tronix Explorer Akkupack. Diese Kombination verrichtet klaglos ihren Dienst und hilft mir bei dem intensiven Sonnenlicht nicht die Balance zu verlieren. Am Ende haben wir tolle Fotos und der Nachmittag hat richtig Spaß gemacht. Vielen Dank für dieses Erlebnis!

Wozu ein Fisheye Objektiv gut sein kann
Diskussion unter Geschwistern